Springen Sie direkt: zum Inhalt, zur Hauptnavigation, zur Suche


Inhalt

Pressemitteilungen

2015

Pressemitteilung vom 10. September 2015 

Sachsen Wasser GmbH erhält Auftrag für Beratungsprojekt in Travnik

Die Sachsen Wasser GmbH erhielt am 2. September 2015 in Travnik, Bosnien-Herzegowina, vom lokalen Versorgungsdienstleister „JP RV Plava Voda d.o.o." den Auftrag für  Beratungs-leistungen zur Unterstützung des Baus einer Trinkwasserleitung. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Rahmen eines Kick-off-Workshops in der Leipziger Partnerstadt. Gegenstand des Projektes ist die Unterstützung des Auftraggebers bei der Durchführung eines Vergabeverfahrens für den Bau und die Bauleitung einer 32 Kilometer langen Trinkwasserversorgungsleitung von der Wasserquelle „Plava Voda / Blaues Wasser" in Travnik zu den Trinkwassernetzen von fünf angrenzenden Gemeinden. Diese Transportleitung soll dort eine zuverlässige Versorgung mit sauberem Trinkwasser gewährleisten.

Die Sachsen Wasser GmbH begleitet beratend das Verfahren von der Ausschreibung bis zur Vertragsunterzeichnung. Torsten Lingner und Jochen Reik, Projektmanager der Sachsen Wasser GmbH, stellten den Partnern ihre Erfahrungen aus 15 Jahren Projektarbeit in der Balkanregion vor. Im Anschluss erläuterten sie ihr Konzept einer gemeinschaftlichen Kooperation mit dem Auftraggeber, den beteiligten regionalen Gemeinden sowie dem internationalen Geldgeber. Weiterhin wurden Inhalte, Vorgehensweise und Terminkette zur Projektumsetzung diskutiert und geplant. Das Konzept wird derzeit an die Gegebenheiten und Anforderungen vor Ort angepasst und in einen Arbeitsplan integriert. Die beiden Experten werden im Oktober erneut vor Ort aktiv sein, um die nächsten Schritte umzusetzen: „Plava Voda und Sachsen Wasser sind nach dem ersten Treffen und der Kick-off-Veranstaltung von einer guten Zusammenarbeit überzeugt", berichtet Torsten Lingner.

Das Projekt wird von der European Bank of Reconstruction and Development, EBRD, finanziert.

***

Pressemitteilung vom 16. Juli 2015

Sachsen Wasser GmbH - Seit 15 Jahren als Berater international erfolgreich

Das Leipziger Beratungsunternehmen Sachsen Wasser GmbH begeht am 20. September 2015 den 15. Jahrestag seines Bestehens. Als Dienstleister spezialisierte sich das Unternehmen zunehmend auf den internationalen Wissenstransfer zu kaufmännischen und technischen Fragen der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. An öffentliche und private Auftraggeber in mehr als 30 Staaten vermittelten die Leipziger Experten in über 120 Projekten das Know-how einer modernen, effizienten und nachhaltigen Wasserwirtschaft.

Globale Verantwortung

Mit entwicklungspolitischen Kooperationen auf der Basis einer kunden-, lösungs- und umsetzungsorientierten Zusammenarbeit tragen die Leipziger Experten seit 15 Jahren zur Verbesserung der weltweiten Ver- und Entsorgungssituation bei. Auftraggeber und Partner profitieren hier von den langjährigen Leipziger Erfahrungen in den Bereichen Anlagen-, Personal-, Kunden-, Finanz- und Kommunikationsmanagement. Die Kooperationen fördern kommunale Infrastrukturen und schützen die Ressource Wasser für die jetzige und die nachfolgenden Generationen. Zu den Auftraggebern und Partnern gehören Ver- und Entsorgerunternehmen, Zweckverbände, Ministerien, Bildungseinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, sowie Anlagenbetreiber und -bauer. Die Schwerpunktregionen des Unternehmens stellen Südosteuropa, die ehemaligen GUS-Staaten, Ostafrika,  der Mittlere Osten, Zentralasien und Südamerika dar. 

Engagierte Entwicklungshilfe

Seit ihrer Gründung engagiert sich die Sachsen Wasser GmbH international dort, wo Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe dringend notwendig sind. Hierzu gehören aride oder semiaride Regionen sowie auch politische Krisengebiete. Globale Verantwortung heißt für die Sachsen Wasser GmbH dort aktiv zu werden, wo der Mangel an Strukturen, Organisation, Fachpersonal, Technik und Geld täglich präsent ist.

„Die Kompetenzen meiner Mitarbeiter, ihre Anpassungsfähigkeit an besondere Situationen sowie regionale Gegebenheiten, ihre Rücksicht auf religiöse Besonderheiten und ihr respektvoller Umgang mit fremden Kulturen sind die Basis für eine auch künftig erfolgreiche Umsetzung  engagierter Projekte.", betont Dr. Jürgen Wummel, seit ihrer Gründung Geschäftsführer der Sachsen Wasser GmbH. „Wir sind in der Lage, ein stetig breiter werdendes Leistungsportfolio anzubieten, individuelle Lösungen zu entwickeln und nachhaltige Konzepte umzusetzen." 

Nachhaltiges Ressourcenmanagement

2015 stellen Konzepte zur Wasserverlustreduzierung und Energieverbrauchssenkung einen Schwerpunkt der Beratungsleistungen dar. National und international sind beide Themen sowohl zur Betriebskostensenkung als auch zur klimaneutralen Betriebsführung wasserwirtschaftlicher Anlagen sehr gefragt. Derzeit fördert die Sachsen Wasser GmbH im Rahmen laufender Projektaktivitäten in Albanien, Georgien, Montenegro und Deutschland das Bewusstsein von Anlagenbetreibern für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement. Vor Ort werden Effizienzsteigerungsmaßnahmen entwickelt, deren Umsetzung begleitet und Audits durchgeführt. 

Kompetenz aus Ostdeutschland

Die besondere politische und praktische Erfahrung in Ostdeutschland nach der Wende 1990 unterscheidet die Sachsen Wasser GmbH von vielen Wettbewerbern. Die institutionelle Stärkung von Ver- und Entsorgern auf deren Weg von einem staatlich kontrollierten Unternehmen ohne Zwang zu kosten-deckendem Handeln zu einem marktwirtschaftlich und kundenorientiert agierenden Dienstleister ist Gegenstand vieler  Projekte. Von dieser Transformationserfahrung profitieren heute internationale Auftraggeber, die die Herausforderung von Strukturveränderungen bewältigen müssen.  

Kommunale Wurzeln

Die Sachsen Wasser GmbH wurde im September 2000 als ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der KWL-Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH (KWL) gegründet. Seit 2015 liegen die Geschäftsanteile zu 100 Prozent beim Geschäftsführer. Das Unternehmen ist mit der KWL weiterhin kooperativ verbunden. Der kommunale Hintergrund der Sachsen Wasser GmbH und die Nähe zu wirtschaftlichen sowie politischen Aufgaben- und Entscheidungsträgern werden von vielen Projektpartnern auf dem weltweiten Wassermarkt sehr positiv bewertet. 

***

2014

Pressemitteilung vom 2. Dezember 2014

Sachsen Wasser GmbH präsentiert Konzepte für Energieaudit und Energiemanagementsysteme

Die Sachsen Wasser GmbH präsentiert auf der TerraTec vom 27. bis 29. Januar 2015 in Leipzig zukunftsfähige Konzepte für ein nachhaltiges Wasser- und Energiemanagement. Verfahren zur Effizienzsteigerung und Energieverbrauchssenkung wasserwirtschaftlicher Anlagen sind sehr gefragt. Im Messefokus des Unternehmens stehen daher Konzepte zur Durchführung eines Energieaudits und Einführung eines Energiemanagementsystems.

Energieaudit. Aktuell läuft das Gesetzgebungsverfahren für eine Novellierung des Energiedienstleistungsgesetzes, EDL-G: „Nach dem aktuellen Entwurf zur Neufassung des EDL-G sollen alle Unternehmen, die nach EU-Definition keine kleinen und mittleren Unternehmen sind, voraussichtlich bis spätestens Dezember 2015 erstmalig und dann alle vier Jahre ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1:2012 durchführen.", erläutert Dr. Bernd Kuse, der Energiemanagementexperte der Sachsen Wasser GmbH, die rechtlichen Vorgaben. „Dazu gehören zum Beispiel Trinkwasserver- und Abwasserentsorger." Die Sachsen Wasser GmbH bietet daher Ver- und Entsorgern die Durchführung normgerechter Energieaudits nach DIN EN 16247-1 an. Dabei werden Energieeinsatz und -verbrauch von wasserwirtschaftlichen Anlagen den Vorgaben entsprechend analysiert. Zu dem Leistungspaket des Unternehmens gehören: Beratung zu den gesetzlichen Grundlagen, Durchführung einer Auftaktveranstaltung, Durchführung eines Außeneinsatzes: Anlageninspektion mit Zustandsbewertung, Durchführung einer Prozess- und Energieanalyse, Erfassung und Auswertung der Daten, Erstellung eines Effizienzmaßnahmenkataloges, Erarbeitung eines Berichtes: Prozessdokumentation, Empfehlungen und Ergebnisse, Durchführung einer Abschlussveranstaltung.

Energiemanagementsysteme. Die Sachsen Wasser GmbH unterstützt Versorger bei der Einführung eines Energiemanagementsystems, EnMS, nach DIN EN ISO 50001 mit diesen Leistungen: Unterstützung bei Erstattung der Stromsteuer nach § 10 des Stromsteuergesetzes, Bestandsaufnahme der Anlagen, Erstellung eines Arbeitsplanes zur EnMS-Einführung, Umsetzung der energetischen Bewertung, Einführung von Routinen für das EnMS, Begleitung der Zertifizierung.

***

Pressemitteilung vom 12. November 2014

Sachsen Wasser GmbH unterstützt tadschikischen Trinkwasserversorger bei der Verbraucherbeteiligung

Die Sachsen Wasser GmbH hat den Zuschlag für ein weiteres Beratungsprojekt in Tadschikistan erhalten. Das Leipziger Unternehmen wird für zwei Jahre das Wasserversorgungsunternehmen SUE Hojagii Manziliyu Kommunali im  Bereich Kommunikationsmanagement beratend unterstützen. Die Leistungen umfassen die folgenden  Aufgabengebiete: Identifizierung der Informationsbedürfnisse von Bezirksverwaltungen, Kommunen und Bevölkerung zum Thema Trinkwasser, Entwicklung und Durchführung einer Informationskampagne zum Thema „Trinkwasser und Umwelt", Aufbau von Verbraucherkomitees zur Beteiligung der Bevölkerung an Prozessen der Trinkwasserversorgung, Aufbau von Beraterkomitees zur Förderung des Austauschs zwischen den öffentlichen Trägern, Kommunen und Bezirken, Beratung bei der Gestaltung von Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. „Die SUE Hojagii Manziliyu Kommunali ist eine staatliche Einrichtung, die zahlreiche Wasserversorgungssysteme im Land verwaltet.", erklärt Jens Liebelt, Projektmanager der Sachsen Wasser GmbH, „In diesem von der European Bank for Reconstruction and Development, EBRD, finanzierten Projekt werden wir sechs Kommunen unterstützen. Unser Ziel ist es, den Informationsfluss zwischen Verbrauchern und Versorgern zielgerichtet, bedarfsgerecht und zufriedenstellend zu gestalten. Basis dafür ist eine enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, die ein intensives kulturelles und soziales Verständnis erfordert."

Zum Projektstart. Am 11. November 2014 fand die Vertragsunterzeichnung in Dushanbe statt. Im Rahmen der Mobilisierungsphase werden  vor Ort Kick-offs durchgeführt, logistische Vorbereitungen und erste Absprachen mit den Projektbeteiligten getroffen. Das Auftragsvolumen des Projektes umfasst etwa eine halbe Million Euro.

Zum regionalen Engagement. Die ehemaligen GUS-Staaten sind eine Schwerpunktregion der Sachsen Wasser GmbH. Zu den Projektstandorten gehörten bereits Armenien, Georgien, Lettland, Russland und Usbekistan. In Tadschikistan ist das Unternehmen derzeit in weiteren Projekten aktiv. Die Leipziger Experten unterstützen den größten Wasserversorger Tadschikistans, Dushanbe Vodokanal, DVK, seit 2012 vor Ort bei internen Umstrukturierungsprozessen. Das Projekt, das Ende 2015 ausläuft, wird von der Weltbank finanziert. Gegenwärtig finden vier Trainingsmaßnahmen in Leipzig statt > Pressemitteilung vom 15. September 2014

***  

Pressemitteilung vom 15. September 2014

Sachsen Wasser GmbH erhielt Zuschlag für Trägerstärkungsprojekt in Montenegro

Die Sachsen Wasser GmbH hat den Zuschlag für ein Trägerstärkungsprojekt in Montenegro erhalten. Das bedeutet, dass das Unternehmen für drei Jahre den Wasserversorger der im Süden des Landes gelegenen Küstenstadt Ulcinj bei der Neuausrichtung seiner technischen und kaufmännischen Geschäftsbereiche beratend unterstützen wird. Die Beratungs- und Trainingsleistungen der Sachsen Wasser GmbH umfassen die folgenden  Aufgabengebiete: Wirtschaftsplanung, Tarifkalkulation, Benchmarking, Neuorganisation des Rechnungs- und Finanzwesens, Betrieb, Wartung und Instandhaltung der Anlagen, Aufbau technischer Datenbanken, Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Wasserverlustreduzierung, Kundenservice, Kommunikation / Public Relations, Trainingsmaßnahmen für Fach- und Führungskräfte. „Gegenstand des Know-how-Transfers sind umfangreiche Beratungs- und Trainingsleistungen, die Ulcinj befähigen sollen, die Wasserversorgung für rund 20.000 Einwohner stabil zu gewährleisten und effizient zu gestalten.", erklärt Ulf Hermel, Projektmanager der Sachsen Wasser GmbH, „Unser Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit unseres Partners nachhaltig zu verbessern." Das Projekt wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, KfW, finanziert. Direkter Auftraggeber ist die Vodacom d.o.o. in Tivat, Montenegro. Das Auftragsvolumen umfasst etwa eine Million Euro.

Zum Projektstart. Ende Juli fand im Beisein des Ministers für Nachhaltige Entwicklung und Tourismus Branimir Gvozdenović die Vertragsunterzeichnung statt. Im August begann in Ulcinj die Mobilisierungsphase. Vor Ort wurden logistische Vorbereitungen und erste Absprachen mit den Projektbeteiligten getroffen. Aktuell steht für die Experten aus Leipzig der erste Einsatz vor Ort an. Zu ihren Aufgaben gehören derzeit: die Ermittlung der technischen Grundlagen, die Überarbeitung der strategischen Elemente der Wirtschaftsplanung und die Kalkulation kostendeckender Tarife. 

Zum Engagement in der Balkanregion. Der Balkan ist eine Schwerpunktregion der Sachsen Wasser GmbH. In Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Serbien und Montenegro wurden bisher 14 Projekte durchgeführt. Ulcinj stellt das dritte Trägerstärkungsprojekt in Montenegro dar. Von 2009 bis 2012 unterstützten die Leipziger Experten die Wasserversorger in den Adriaküstenstädten Herceg Novi, Kotor, Tivat und Bar dabei, die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser zu verbessern. Zwischen 2011 und 2013 engagierte sich das Unternehmen für die Verbesserung der Wasserinfrastruktur des Kommunalen Versorgungsunternehmens in Danilovgrad. Diese Projekte beinhalteten Beratungs- und Trainingsleistungen für die Bereiche Anlagenmanagement, Wasserverlustreduzierung und Leckortung, Energieoptimierung, Kundenservice, Tarifgestaltung, Finanz- und Investitionsmanagement, Wirtschaftsplanung, Personalentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit.

***

Pressemitteilung vom 15. September 2014

Sachsen Wasser GmbH schult Unternehmensführung aus Tadschikistan

Die Sachsen Wasser GmbH führt zwischen dem 15. September und 14. November 2014 in Leipzig vier Trainingsmaßnahmen für den Direktor sowie 22 Abteilungsleiter und Manager des größten tadschikischen Wasserversorgungsunternehmens Dushanbe Vodokanal, DVK, durch. Zu den Inhalten der jeweils einwöchigen Trainingsmaßnahmen gehören technische und kaufmännische Themenkomplexe: Anlagenmanagement / Betrieb, Wartung, Instandhaltung, Umweltschutz und Qualitätskontrolle, Nachhaltiges Ressourcenmanagement / Wasserverlustreduzierung, Leckortung, Energieeffizienzsteigerung, Personalentwicklung und Berufsausbildung, Kundenmanagement und Public Relations, Tarifkalkulation und Investitionsplanung. Die Unternehmensführung der DVK erhält einen Einblick in die Strukturen und Prozesse der Wasserver- und Abwasserentsorgung in und um Leipzig. Sowohl die Vermittlung von Fachwissen durch die Experten der Sachsen Wasser GmbH und der KWL-Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH als auch der intensive Erfahrungsaustausch sind wichtige Bausteine des Know-how-Transfers. Die Trainingsinhalte werden in Vorträgen und Arbeitsgruppen thematisiert sowie anhand von Anlagen- und Laborbesichtigungen untersetzt.

Der zentralasiatische Wassermarkt ist geprägt von wirtschaftlichen und politischen Veränderungsprozessen. DVK soll künftig von den Transformationskompetenzen der Region Leipzig profitieren. Die KWL-Gruppe hat nach 1990 den Umwandlungsprozess von einem staatlich kontrollierten Betrieb ohne   Zwang zu kostendeckendem Handeln zu einer marktwirtschaftlich und kundenorientiert agierenden Unternehmensgruppe voll-zogen. Diese Erfahrungen werden im Rahmen der praxisnahen Trainingsmaßnahmen an die tadschikischen Kollegen weitergegeben: „Wir wollen unseren Kollegen aus Dushanbe einen Einblick in die tägliche Praxis der Leipziger Wasserwirtschaft geben. Auch wenn nicht alles übertragbar ist, so möchten wir jedoch bewirken, dass die Teilnehmer viele Anregungen für die Verbesserung ihres Betriebes nach Hause mitnehmen.", erklärt Ulf Hermel, Projektmanager der Sachsen Wasser GmbH. 

Zum Projekt. Die Sachsen Wasser GmbH unterstützt DVK seit 2012 vor Ort bei internen Umstrukturierungsprozessen. Das Trägerstärkungsprojekt, das Ende 2015 ausläuft, wird von der Weltbank finanziert. Die ehemaligen GUS-Staaten sind eine Schwerpunktregion der Sachsen Wasser GmbH. Weitere Projektstandorte: Armenien, Georgien, Lettland, Russland und Usbekistan. In Tadschikistan ist das Unternehmen derzeit in einem weiteren Projekt aktiv, das von der European Bank for Reconstruction and Development, EBRD, finanziert wird.

***

Pressemitteilung vom 25. Februar 2014

Sachsen Wasser GmbH präsentiert Programme und Konzepte für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement

Die Sachsen Wasser GmbH präsentiert vom 5. bis 9. Mai 2014 auf der IFAT in München zukunftsfähige Programme und Konzepte für den Sektor Wasser- und Energiemanagement. Verfahren zur Effizienzsteigerung und Betriebskostensenkung wasserwirtschaftlicher Anlagen auf der Grundlage eines nachhaltigen Ressourcenmanagements sind derzeit international und national sehr gefragt. Im Fokus des Leipziger Unternehmens stehen derzeit: Programme zur Reduzierung von Wasserverlusten und Konzepte zur Senkung des Energieverbrauchs.

Reduzierung von Wasserverlusten. In der weltweiten Verbesserung der Trinkwasserversorgung sieht die Sachsen Wasser GmbH ihre Kernkompetenz. Wasserknappheit ist nicht nur in ariden und semiariden Regionen ein Problem. Sie entsteht auch bei enormen Wasserverlusten infolge einer vernachlässigten Instandhaltung und Reparatur der wasserwirtschaftlichen Anlagen. Die Sachsen Wasser GmbH setzt hier mit diesen Leistungen an: Entwicklung von Wasserverlustreduzierungsprogrammen (Konzepte, Maßnahmen) und deren Umsetzung, Durchführung eines Wasser-Audit, Erstellung einer Wasserbilanz, Durchführung von Leckortungsprogrammen, Aufdeckung illegaler Anschlüsse, Technische Unterstützung im Anlagenmanagement (Betrieb, Wartung, Instandhaltung, Reparatur) und Training des Betriebspersonals.

Projekte (Auswahl): Albanien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Georgien, Libanon, Mazedonien, Montenegro, Palästina, Serbien, Syrien, Türkei.

Senkung des Energieverbrauchs. Parallel zu den stetig wachsenden technologischen und ökologischen Anforderungen an das Betreiben wassertechnischer Anlagen steigt auch der Kostendruck für die Aufgabenträger. Der Energieverbrauch stellt im Anlagenbetrieb den größten Kostenfaktor dar. Die Sachsen Wasser GmbH setzt der Strompreisspirale nachhaltige Energiesparkonzepte entgegen.

Trinkwasser / Einführung von Energiemanagementsystemen. In der 2013 in Deutschland in Kraft gesetzten Gesetzesnovelle zur Erstattung der Stromsteuer nach § 10 des StromStG wird die nachweisliche Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 als zwingende Voraussetzung benannt. Die Sachsen Wasser GmbH unterstützt Trinkwasserversorger bei diesem Vorhaben mit diesen Leistungen: Bestandsaufnahme des Unternehmens, Erstellung eines Arbeitsplanes zur EnMS-Einführung, Umsetzung der energetischen Bewertung mit Bilanz über Bezug und Verbrauch sowie Kennziffernbildung, Einführung von Routinen für das EnMS, Begleitung der Zertifizierung.

Trink- und Abwasser / Energieoptimierung. Das Ziel der Energieoptimierung wasserwirtschaftlicher Anlagen ist es, deren Energieverbrauch zu senken, deren Energieeffizienz nachhaltig zu erhöhen und somit die Energiekosten wesentlich zu senken. Die Sachsen Wasser GmbH unterstützt Trinkwasserver- und Abwasserentsorger auf nationaler und internationaler Ebene mit diesen Leistungen: Aufnahme und Auswertung der Ist-Daten, Identifizierung, Bewertung, Begleitung und Erfolgsaus-wertung von Energieeffizienzmaßnahmen, Ableitung von Handlungsempfehlungen zum Umgang mit energiebezogenen Zielsetzungen.

Projekte (Auswahl): Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Deutsch-land, Georgien, Mexiko Montenegro, Russland.

Zur IFAT 2014: Die Sachsen Wasser GmbH nutzt ihre Präsenz am Gemeinschaftsstand der Mitglieder von German Water Partnership e.V., dem Fachpublikum aktuelle Projektaktivitäten zu präsentieren und bestehende Beziehungen zu ihren Partnern zu vertiefen. Halle A5, 111/210 und 112

Sidebar

Footer